Lenos Verlag AG

Schweizer Literatur, arabische Literatur und aktuelle Sachbücher

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Lenos Verlag

Lenos Verlag

Der Lenos Verlag wurde 1970 gegründet und zählt zu den renommierten Verlagshäusern der Schweiz. Sein umfangreiches Programm wird geprägt von drei Schwerpunkten: von Schweizer Literatur, arabischer Literatur und aktuellen Sachbüchern.

Seit seinen Anfängen publiziert der Lenos Verlag Belletristik aus der Schweiz. Heinrich Wiesner, Franziska Greising, Hilde Ziegler und Guido Bachmann, um einige Namen unter vielen zu nennen, haben ihre wichtigen Werke alle bei Lenos veröffentlicht. Zu den herausragenden Autorinnen des Verlags gehört auch Annemarie Schwarzenbach, die in den letzten Jahren einem breiten Publikum bekannt geworden ist und deren Werk längst zur Klassik der Moderne zählt.

Im Herbst 2007 ist Lorenz Saladin. Ein Leben für die Berge erschienen, die Biographie eines aussergewöhnlichen Schweizer Alpinisten. Längst bekannt und dennoch immer wieder zu entdecken ist auch Gerold Späth, der Autor der legendären Romane Unschlecht und Commedia.

Der Lenos Verlag setzt mit Belletristik aus der Romandie einen weiteren Akzent. Zu erwähnen sind hier vor allem die Romane und Erzählungen von Alice Rivaz, Yvette Z’Graggen und Jacques Chessex. Aus der Romandie stammen auch Ella Maillart und Nicolas Bouvier: Ihre Aufzeichnungen sind Perlen der Reiseliteratur des 20. Jahrhunderts.

Der in La Chaux-de-Fonds (unter dem Namen Frédéric-Louis Sauser) geborene Blaise Cendrars ist zweifellos eine Ausnahmeerscheinung unter den Autoren der Romandie. Aus seinem Gesamtwerk, das etwa vierzig Bände umfasst, legt der Lenos Verlag eine repräsentative Auswahl in deutscher Übersetzung vor.

Die arabische Literatur ist ein bedeutender Schwerpunkt des Verlags. Die Romane und Erzählungen aus Ägypten, Palästina, Libyen, Syrien, Jordanien, Marokko, Algerien, Tunesien, dem Irak, dem Sudan und dem Libanon haben inzwischen eine grosse Leserschaft, in Fachkreisen geniesst die Reihe einen hervorragenden Ruf.

Über dreissig Autorinnen und Autoren sind es, deren Werke in deutscher Übersetzung vorliegen, darunter etwa die Romane von Tajjib Salich (Zeit der Nordwanderung), Alia Mamduch (Die Leidenschaft) oder Machmud Darwisch (Ein Gedächtnis für das Vergessen). Mit dem Jakubijân-Bau ist dem Ägypter Alaa al-Aswani ein Weltbestseller gelungen. Nach den erfolgreichen Büchern Thymian und Steine und Verwurzelt im Land der Olivenbäume erschien im Herbst 2007 das neue Buch von Sumaya Farhat-Naser unter dem Titel Disteln im Weinberg. Tagebuch aus Palästina.

Auf grosses Interesse stösst auch das Werk des libyschen, bei den Tuareg aufgewachsenen Autors Ibrahim al-Koni (Die Magier). al-Koni, der seit einigen Jahren in der Schweiz lebt, wurde im Sommer 2005 mit dem Grossen Literaturpreis des Kanton Berns ausgezeichnet; im Frühjahr 2008 erschien sein jüngster Roman, Die Puppe.

Zum "Gesicht" des Verlags gehören schliesslich auch die Sachbücher. Sie gelten sozialen und politischen Themen und sind stets Publikationen, die weit über die Tagesaktualität hinaus zentrale Fragen aufwerfen und diskutieren. Das tut zum Beispiel die Biologin Florianne Koechlin mit ihren vielbeachteten Büchern Zellgeflüster und PflanzenPalaver oder Corina Caduff mit ihrem Essayband Land in Aufruhr. Die Künste und ihre Schauplätze.